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Mühle Rhaude

Rhauderfehn

Galerieholländer Mühle Rhaude

Die Rhauder Mühle ist ein Galerieholländer und bietet über das Jahr verteilt mehrere traditionelle und attraktive Veranstaltungen. Am 30. April veranstaltet der Mühlenverein Rhaude zur Begrüßung des Wonnemonat Mai das Maibaumaufstellen und am Pfingstmontag öffnen fast alle Mühlen zum offiziellen „Deutschen Mühlentag“ für die Besucher ihre Mühlen. Viele ehrenamtliche Helfer bieten den Besuchern eindrucksvolle Momente in die bemerkenswerte Mühlenkultur. Sie sorgen zu jeder Veranstaltung mit sehr viel Hingabe und Arrangement für das leibliche Wohl. Ein ganz besonders Termin ist der letzte Tag im Jahr, denn an Silvester am 31.12. werden wieder Speckendicken (herzhafte ausgebackene Waffeln mit einer speziellen Mehlmischung) gebacken. Ein Besuch lohnt sich immer und nicht nur zu den Aktionstagen. Die Mühle in Rhaude ist ein wahrer Hingucker als Mühle und ist stets ein beliebtes Fotomotiv mit seiner gepflegten Gartenanlage.
Die Flügel der Galerieholländer-Mühle aus dem Jahre 1852 drehten sich etwa 100 Jahre. Nach einem längeren Stillstand wurde das Bauwerk 1997 komplett wieder aufgebaut. Heute ist die Mühle wieder voll funktionstüchtig und wird als Veranstaltungs- und Ausstellungsraum genutzt. Beim Mühlenfest wird das alte Handwerk der Mühle gezeigt und im Steinbackofen nach überlieferten Verfahren Brot gebacken.
Geschichte der Rhauder Mühle
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1850 beantragte Wilken Gerhard Pooker die Konzession, die alte Rhauder Bockwindmühle, die schon 1709 als Roggen-, 1715 als Pelde- und Grützmühle urkundlich erwähnt wird, in einen zweistöckigen Galerieholländer (Getreidemühle mit Ölschlag), umzuwandeln.
-1852 konnte er die Mühle errichten. Die Bockwindmühle wurde abgebrochen.
-1854 begann der Betrieb des Ölschlags; er arbeitete bis 1887.
-Pooker wanderte 1871 nach Amerika aus und verkaufte die Mühle an den Müller Meiners aus Stickhausen.
-Dieser verkaufte sie 1916 an Bernhard Meinders aus Filsum, der sie schon seit 1904 gepachtet hatte. 1926 baute dieser zum Sekundärbetrieb einen E-Motor, 1930 einen Rohölmotor ein.
-Die Mühle blieb im Familienbesitz bis 1990, der Windbetrieb wurde allerdings schon 1952 stillgelegt, der Achtkant abgebrochen, die Müllerei mit dem E-Motor fortgeführt und zusätzlich ein Landhandel eröffnet.
-1972 wurde der Mahlbetrieb endgültig eingestellt. 1991 gründete sich der Mühlenverein „Möhlenkring Rhaude/Holte“ und die Gemeinde Rhauderfehn kaufte den Mühlenunterbau zwecks Wiederaufbaus der Mühle.
-Die Mitglieder des Möhlenkrings errichteten von 1992 bis 1998 unter Leitung des Ihrhover Mühlenbauers Richard Kluin und mit Unterstützung des Zimmermeisters Heinz Bunjes die Rhauder Mühle in etlichen tausend Stunden ehrenamtlicher Arbeit.
-In Jahresschritten wurden die Galerie und  Mühlenachtkant neu gebaut, die Mühlenachse beschafft, die Mühlenkappe mit Umgang und Windrose angefertigt und die Jalousieflügel montiert. Die Mühle verfügt heute über einen Peldegang zur Herstellung von Graupen, einen Schrotgang und einen Mahlgang.
-Das gehende Werk ist vollständig funktionsfähig. Ein Backhaus wurde errichtet und es wird eine Göpelanlage (Rossmühle) betrieben.





Mehr Informationen
Besichtigungen auf Anfrage möglich. Geplante Veranstaltungen 2024 können Sie unter: https://rhauder-muehle.de/veranstaltungen-2024/ einsehen.

Kontakt

Mühle Rhaude

Rhauder Mühlenweg 13
26817 Rhauderfehn
Deutschland

Tel.: 04952 2913
E-Mail schreiben
Webseite besuchen

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten und Besichtigungen auf Anfrage.

Preisinformation

Eintritt frei

Allgemeine Informationen

Eignung
  • für jedes Wetter
  • für Gruppen
  • für Schulklassen
  • für Familien
  • für Individualgäste
Sprachenkenntnisse
  • Deutsch

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