Die Dieler Schanzen
Die Dieler Schanzen

Auf den Spuren von "Bomben Bernd"

In der Emsniederung südlich von Diele zeugen noch heute gut sichtbare Geländestrukturen von einer einst bewegten Vergangenheit der Ortschaft im südlichen Rheiderland. 

Weit ausgedehnte Moorflächen grenzten bis weit in die Neuzeit hinein die Erreichbarkeit Ostfriesland stark ein. Einer der wichtigsten Verkehrswege führte von Münster nach Emden. Bei Diele nahe der Ortschaft Weener gelangte man nach Ostfriesland, das ab 1464 eine eigene Grafschaft war. Bedingt durch Unruhen während des Achtzigjährigen Krieges (1568-1648) bzw. des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648) wurde dieser Weg an der Grenze zwischen dem katholisch geprägten Münsterland und der protestantischen Grafschaft Ostfriesland abgeriegelt. Nach teilweise heftigen Gefechten wurde die Schanze 1672 geschleift. Heute ist seit langem Gras über die Geschichte gewachsen und Kühe weiden auf geschichtsträchtigem Boden. Die im Zuge des Projektes "Grenzland Festungsland" durchgeführten archäologischen Ausgrabungen der Ostfriesischen Landschaft in der Hauptschanze haben nun spannende Einblicke in den Festungsbau geliefert. 


Die Geschichte
Die Geschichte

Die Geschichte

Die Dieler Schanzen haben eine bewegte Geschichte hinter sich, die sich von ihrer Entstehung um 1580 bis zu ihrer Zerstörung um 1672 nachvollziehen lässt.

Die Ausgrabung
Die Ausgrabung

Die Ausgrabung

Die Ausgrabungen bei den Dieler Schanzen erwiesen sich als eine der interessantesten Grabungen, die der Archäologe der Ostfriesischen Landschaft, Dr. Andreas Hüser, bisher begleitet hat.

Die Funde
Die Funde

Die Funde

Die Ausgrabungen bei den Dieler Schanzen erwiesen sich als eine der interessantesten Grabungen, die der Archäologe der Ostfriesischen Landschaft, Dr. Andreas Hüser, bisher begleitet hat.

Die Festung Leerort
Die Festung Leerort

Die Festung Leerort

Ein weiterer Teil des Projektes waren Grabungsarbeiten bei der Festung Leerort. Interessiert? Hier geht's lang...


Die Geschichte der Dieler Schanzen

Ausgedehnte unwegsame Moorgebiete bildeten bis in die Neuzeit hinein einen natürlichen Grenzgürtel für Ostfriesland. Nur relativ wenige trockene und damit begehbare Bereiche ermöglichten den Zugang zur ostfriesischen Halbinsel. In den unruhigen Zeiten der niederländischen Unabhängigkeitskämpfen, dem sog. Achtzigjährigen Krieg (1568-1648) wurde es notwendig, die Ostgrenze der späteren niederländischen Republik zu befestigen. In diesem Zusammenhang wurde 1580 bei Diele im ostfriesischen Rheiderland die Grenze zwischen der Grafschaft Ostfriesland und dem Gebiet des Bistums Münster (heutiges Emsland) abgesichert, denn hier führte einer der wichtigsten Verkehrswege nach Ostfriesland. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Anlage zu einem gut 2,5 km langen Riegel aus mehreren Schanzen, Wällen und Gräben ausgebaut. Dieser reichte von der Ems bis zur heutigen Ortschaft Dielerheide, wo fortan Moorflächen wieder die natürliche Grenze bildeten.

Zwischen 1637 und 1650 waren in den Schanzen Truppen unter hessischem Kommando stationiert. Eine nur kurze Unterbrechung der hessischen Besatzung gab es 1644, als kaiserliche Truppen die Schanzen ohne große Gegenwehr einnahmen.

Nach dem Abzug der hessischen Besatzung 1650 wurde es zunächst ruhig in der Schanze, doch bereits im Jahr 1663 belagerte der münstersche Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen die Schanze. Er war mit der Eintreibung von Schulden des ostfriesischen Grafenhauses beauftragt. Daraus entwickelten sich sehr unruhige Zeiten um die Schanzen, die bis in das Jahr 1672 dauern sollten und an den neben dem münsterschen Fürstbischof auch die Niederlande beteiligt waren. Der ostfriesische Graf konnte die eingeforderten Schulden nicht begleichen und so gewährten die Niederlande die Bereitstellung der erforderlichen Mittel mit der Auflage, die Dieler Schanzen als Pfand zu erhalten. Da die münsterschen Truppen jedoch nicht bereit waren, diese strategisch wichtigen Schanzen zu räumen, kam es 1664 zu heftigen Gefechten zwischen der Besatzung und den Belagerern, die zu Gunsten der niederländischen Truppen endeten. Wenige Jahre später griff der Fürstbischof die Niederlande an und rückte mit seinen Truppen gegen Groningen vor. Sein Rückzug nach erfolgloser Belagerung der Stadt erfolgte über die Dieler Schanze, die er erneut einnahm und anschließend schleifen, also für weitere militärische Nutzen unbrauchbar machen, ließ.


Die Ausgrabungen

Tiefe Gräben und hohe Abraumberge haben vor einigen Jahren Jahren das Bild der Dieler Hauptschanze geprägt. Ein Ausgrabungsteam der Ostfriesischen Landschaft unter der Leitung von Dr. Andreas Hüser hat dort viele Monate vorsichtig Spuren der Vergangenheit freigelegt.

Aber warum gräbt man Objekte aus noch nicht so lange zurückliegenden Zeiten aus, die man augenscheinlich doch noch gut kennt? Mit Ausnahme einiger weniger zeitgenössischer Übersichtskarten und Überliefungen von Chronisten ist heute nur noch wenig über die Anlage bekannt, um den Alltag im Zusammenhang mit der Grenzbefestigung zu rekonstruieren. Daher kommt man an archäologischen Ausgrabungen nicht vorbei.

Ziel der Grabungen in der Dieler Hauptschanze war es von vornherein, den Denkmalcharakter der Anlage zu bewahren, was großflächige Ausgrabungen verbietet. Um dennoch mit Bodeneingriffen möglichst viele Informationen zu sammeln, haben sich die Archäologen zunächst naturwissenschaftlicher Untersuchungsmethoden bedient, um mit geophysikalischen Messungen von Abweichungen im lokalen Bodenmagnetfeld zerstörungsfrei alte Baustrukturen zu lokalisieren. Erst dann fanden Ausgrabungen in ausgewählten Bereichen statt, um interessant wirkende Bereiche im Messbild zu klären. 

Zunächst fanden Ausgrabungen in beiden ehemaligen Wassergräben statt, die als Schutz der Festung dienten. Hierbei zeigte sich sehr schnell, dass die heute nur noch gut 5 m breiten Mulden der Rest von einst bis zu 16 m breiten Wassergräben sind. In den feuchten Sedimenten in den Gräben haben sich organische Funde sehr gut erhalten, so etwa Lederfunde.

Weiteres Ziel war es, die Innenbebauung zu bestätigen, die sich im geophysikalischen Messbild abgezeichnet hat. Hierbei wurden zunächst Reste des einstigen Walles angetroffen, der die Schanze zum Schutz vor feindlichem Kanonenbeschuss umgab. Dieser war gut 3-4 m hoch, ist heute aber vollständig eingeebnet. Unmittelbar daran anschließend setzten Gebäudereste der Schanzenbebauung an. Nachgewiesen werden konnte ein großer gut 65 m x 65 m großer Gebäudekomplex aus vier Trakten, die um einen Innenhof gruppiert waren und der Anlage einen kasernenähnlichen Charakter verleihen. Von den Mauern selbst waren jedoch kaum mehr Reste beobachtet werden, da man diese beim Schleifen bis auf die Fundamentierung abgebrochen hat, um das Baumaterial anderweitg zu nutzen. Lediglich mit Bauschutt verfüllte Fundamentgräben blieben übrig. Man hat nach 1672 also ganze Arbeit geleistet und die Schanzengebäude sozusagen vollständig recycled. Hiervon nicht betroffen war ein gut 3 m tiefer Brunnen auf dem Innenhof, der nahezu vollständig ausgegraben werden konnte. An der Sohle des aus Backsteinen errichteten Brunnenschachtes fanden sich mehrere eiserne Handgranaten, die aus der Belagerungszeit der Schanze stammen. Im Umfeld des Brunnens, aus dem die in der Schanze stationierten Soldaten ihr tägliches Trinkwasser holen konnten, konnten noch Reste einer Hofpflasterung aus Granitsteinen freigelegt werden.

Nach der Ausgrabung sind die Schnitte zum Schutz der freigelegten Baureste wieder verfüllt worden, so dass heute kaum mehr Spuren der Grabungen zu erkennen sind. Jetzt weiden wieder Rinder dort, wo die Archäologen in den Jahren 2010 bis 2012 tätig waren.


Waffenfunde

Waffenfunde waren bei den Ausgrabungen ein nicht unerwartetes Fundmaterial. Zahlreiche Bleikugeln mit einem Durchmesser von gut 10 - 20 mm lassen sich Musketen oder Pistolen zuordnen. Sie wurden zusammen mit einer kleinen Schwarzpulverladung in den Lauf der Waffe eingeführt und mit einem Ladestock festgedrück. Eine kleine Hülse aus Buntmetall kann einem solchen Stab zugeordnet werden. Musketiere waren damals ein wesentlicher Bestandteil der Artillerie. Ergänzt wurde sie durch Kanoniere. Ein ansehnliches Arsenal an Kanonenkugeln unterschiedlicher Kaliber zwischen 8 und 15 cm konnte geborgen werden. Chroniken zufolge waren bei den Belagerungen der Schanze im Jahr 1664 durch die Niederländer 1.982 Kanonenschüsse erforderlich, um die münsterschen Truppen in der Schanze zum Abzug zu bewegen. Eventuell stammen die Funde aus diesen Gefechten?

Projektile mit einer weitaus größeren Zerstörungskraft sind Bomben. Solche mit Mörsern geworfenen Geschosse gehörten im 17. Jahrhundert zu den Innovationen in der Artillerie. Zwei solcher Bomben konnten bei den Ausgrabungen in der Hauptschanze vollständig und unversehrt geborgen werden. Die beiden Hohlkugeln aus Eisen mit einem Durchmesser von 30 bzw. 33 cm wiegen annähernd 60 bzw. 80 kg, haben eine Wandstärke von 4-5 cm und waren mit mehreren Kilo Schwarzpulver gefüllt. Verschlossen wurden die Kugeln mit Holzpflöcken, die eine mit Schwarzpulver versehene zentrale Durchbohrung aufweisen, über die die Zündung der im Kugelinneren befindliche Wirkladung erfolgen konnte. Schwarzpulver und Pflöcke waren in beiden Fällen noch erhalten, jedoch nicht mehr funktionstüchtig. Die Funde haben ihre vollständige Erhaltung der Lagerung - evtl. als Blindgänger - an der Sohle des inneren Wassergrabens der Schanze zu verdanken. Dass einige dieser Bomben ihr Ziel  in der Dieler Schanze nicht verfehlt haben, belegen zahlreiche Splitter geborstener Exemplare, die selbst noch bis zu mehrere Kilo schwer sein können.
Der münstersche Fürstbischof Christoph Bernhard von Galen (1606-1678) setzte bei seinen Kriegszügen verstärkt auf diese neue Artillerietechnologie und bekam daher von den Niederländern den wenig schmeichelhaften Spitznamen "Bommen Berend" (Bomben Bernd) verliehen. Von Galen ist auch eng mit den Ereignissen um die Dieler Schanze verbunden. Vor diesem Hintergrund bekommen die Bombenfunde aus Diele eine besondere Bedeutung, obwohl noch nicht klar ist, wer denn nun die Geschosse in Diele tatsächlich verwendet hat.
Das Werfen der Bomben muss man sich etwa so vorstellen: Zunächst wird der Winkel des Mörser als Steinfeuergeschütz eingerichtet, um so die Flugbahn der Bombe festzulegen. Anschließend wird die Bombe in den Lauf eingeführt und dann deren Zündschnur gezündet. Letzter Schritt ist das Zünden der Treibladung im Mörser, um die Kugel zu werfen. Diese soll dann durch eine geplante Zeitverzögerung an dem vorgesehenen Ziel bersten.

Ähnlich aufgebaut, aber kleiner dimensioniert und mit der Hand geworfen, sind Handgranaten. Auch sie sind Hohlkugeln aus Eisen mit einem Gewicht von ca. 1 kg. Von den speziell zu Grenadieren ausgebildeten Soldaten erwartete man "kaltes Blut und feste Hand".

Neben solchen Artilleriewaffen konnten bei den Grabungen in der Dieler Schanze auch Reste von Degen und von einem Harnisch (Brustpanzer) geborgen werden. Diese Funde in ihrer Gesamtheit unterstreichen den militärischen Charakter der Schanze, verdeutlichen aber auch die Brutalität der Gefechte, die in den Jahren 1663 bis 1672 um die Schanze geführt wurden.

Pikeniere als wichtiger Teil der Infanterie sind historisch zwar bekundet, konnten im Fundmaterial aber nicht belegt werden.

Unter den Waffenfunden stechen jedoch die beiden Bomben aufgrund ihrer Vollständigkeit, ihrer Ungewöhnlichkeit und die Verbindung zum "Bomben Bernd" am meisten heraus. Ihr Auffinden 2010 und 2011 führte ein größeres Medieninteresse mit sich: Sogar das Magazin "Der Spiegel" berichtete über die Funde.


Alltagsfunde

Die Dieler Schanzen waren während unruhiger Zeiten stark besetzt, in  friedlichen Phasen reichte lediglich eine kleine Wachmannschaft aus. Diese haben natürlich alle ihre Spuren hinterlassen. Die Ausgrabungen in der Hauptschanze förderten eine Vielzahl solcher Funde aus dem alltäglichen Leben zu Tage. Neben Hinweisen auf Ernährung und Freizeitverhalten offenbaren diese Funde aber auch eine Hierarchie innerhalb der Gruppe. 

Zu der größten Fundgruppe gehört das Alltagsgeschirr. Das Essen wurde in Kochtöpfen (Grapen) und Pfannen zubereitet sowie auf Tellern und Schüsseln serviert und verzehrt. Messergriffe aus Holz oder Knochen und Messerklingen aus Eisen vervollständigen dieses Ensemble. Getränke wurden in Krügen bewahrt oder in Flaschen aus Steinzeug oder Glas transportiert. Ein solcher Krug weist ein Zeichen auf, das ihn als Besitz eines bestimmten Eigentümers ausweist, was bei teilweise größeren Mannschaften sicherlich von Vorteil ist. 

Zahlreiche Tierknochen, teilweise mit Schnittspuren der Zerlegung versehen, lassen erkennen, dass Fleisch einen wesentlichen Anteil an der Verpflegung der Soldaten ausmachte. Zoologische Untersuchungen an den Knochen zeigen, dass in der Regel ein eher durchschnittliches Inventar vorliegt. Verzehrt wurden Rind, Schaf und Ziege, Haus- und Wildschwein sowie Huhn, Gans und Ente. Hierbei handelt es sich um die Verpflegung der normalen Soldaten. Die Bauern hatten regionale Tiere aus ihrem Viehbestand zu stellen. Offiziere und Kommandanten hatten nachweislich eine andere Tischkultur, die sich nicht nur in luxuriösen Trinkgläsern und teuren Geschirrservices offenbart, sondern auch auf der Speisekarte fassbar wird. Das tierische Nahrungsangebot war wesentlich umfangreicher als bei den Soldaten: Hase, verschiedene Singvögel, und Fische sind hier zu nennen. Ein Glücksfall war der Fund von unmengen an Steinobstkernen, die als Abfall in den inneren Wassergaben der Schanze gelangt waren. Diese eigentlich selbstverständliche Annahme der Nutzung von Obst kann in diesem Fall tatsächlich einmal archäologisch nachgewiesen werden. 

Als Getränke dienten neben Wasser auch Bier und Wein, wie entsprechende Humpen oder Trinkgläser verdeutlichen.

Auch Reste der Bekleidung konnten nachgewiesen werden. Hierzu zählen Gürtel- oder Schuhschnallen aus Kupfer und Eisen, Lederhalbschuhe und Uniformknöpfe, teilweise aus Silber.

Die Söldner liebten offenbar auch das Tabakrauchen. So konnten mehrere tausend Bruchstücke von tönernen Tabakpfeifen entdeckt werden. Teilweise sind die in niederländischen Manufakturen hergestellten Pfeifen verziert, die meisten jedoch sind schlicht belassen. Ein kleiner Knochenwürfel, der bei den Grabungen gefunden wurde, gehört in die Kategorie des Zeitvertreibes.
Bisweilen fanden sich auch Münzen in den Grabungsbereichen. Ein paar davon befanden sich einst in einem Stoffbeutel. Dieser ist zwar vergangen, konnte aber als Abdruck in anhaftenden Korrosionsspuren nachgewiesen werden.

Schließlich ist eine Konzentration von luxuriösen feineren Funden in einem bestimmten Grabungsareal zu nennen, die auf den Standort der ehemaligen Kommandantur und Offizierswohnungen hinweisen. Ein Kommandant war in der Regel adelig und zeigte seinen Status auch in Form seiner Ausstattung. Neben dem eindrucksvollen Fragment eines emailleverzierten Trinkglases entstammen diesem Fundbereich Fragmente von weiteren aufwändig hergestellten Gläsern, ein Zirkel aus Eisen, ein Fingerring mit evtl. Initialen, etwa 60 winzig kleine Glasperlen, feine stecknadelähnliche Nadeln und auffällig viele Fragmente von sog. Fayence-Tellern als prunkvolles Essgeschirr. Zwar sind die Stücke alle stark fragmentiert, sie zeigen jedoch, dass in diesem Bereich der Schanze eine Führungsperson ihr Domizil hatte. Auch der Beleg von kleinen Schrotkugeln aus Blei an dieser Stelle ist entsprechend zu werten, schließlich war die Vogeljagd ein Privileg des Adels.

Es lebten bzw. wirkten jedoch nicht nur Männer als Akteure in der Schanze. Hinweise auf Kinder sind durch die Sohle eines Kinderschuhs und durch einen ausgefallenen Milchzahn gegeben. Es ist dem feinen Auge der Ausgräber zu verdanken, dass selbst solche Funde nicht übersehen worden sind. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die in der Schanze anwesenden Offiziere in den friedlichen Zeiten auch ihre Familien nachholten und dort gemeinsam lebten.

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